Besinnliche Texte zum Innehalten und Durchatmen

Wanderer, es gibt keinen Weg,
der Weg bahnt sich im Gehen.


Antonio Machado

Sei Du selbst die Veränderung,

die Du Dir wünscht für diese Welt!

 

Mahatma Gandhi

BewusstSein im Hier und Jetzt!

BewusstSein im Denken

BewusstSein in der Seele

BewusstSein im Gefühl

BewusstSein in der Liebe

Bewusstes Leben!!

 

              Gabriele Banke



       

Bewegung will ich, nicht Stagnation!

Bewegung im Denken

Bewegung in der Seele

Bewegung im Gefühl

Bewegung in der Liebe

Bewegtes Leben!

 

                    Gabriele Banke

Wir sind hier weil es letzlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

Solange wir uns nicht in den Augen und Herzen unserer nächsten begegnen, sind wir auf der Flucht.

Solange wir unsere Freunde nicht an unserem Innersten teilhaben lassen, gibt es für uns keine Geborgenheit.

Solange wir uns fürchten, durchschaut zu werden, sind wir allein

und können weder uns selbst noch andere erkennen.

Wo, wenn nicht in unseren Mitmenschen können wir einen solchen

Spiegel finden?

Erst in der Gemeinschaft mit ihnen können wir uns selbst richtig begegnen.

Hier können wir beginnen, uns nicht mehr als die Riesen unserer Träume

oder die Zwerge unserer Ängste zu sehen.

Im Boden der Gemeinschaft können wir Wurzeln schlagen und wachsen,

nicht mehr allein und entmutigt, sondern lebendig,

als Menschen mit Menschen und als Teil des Ganzen.

             

                Richard Beauvais

 

 

Wir haben die Tendenz, in Begriffen von Handeln zu denken und nicht in Begriffen von Sein. Wir glauben, wenn wir nichts tun, vergeuden wir unsere Zeit. Das ist nicht wahr. Unsere Zeit ist zunächst für uns da, um zu sein. Um was zu sein? Um lebendig zu sein, um Freude zu sein, um zu lieben. Und das ist es, was die Welt am dringendsten braucht.

  

             Thich Nath Hanh

Mein Glück ist der Augenblick tiefster Übereinstimmung mit mir selber"  so Ludwig Marcuse, deutsch-jüdischer Philosoph 1948 in seinem Buch "Philosophie des Glücks".

Das Gestern ist Geschichte,

Das Morgen ist ein Rätsel,

Das Heute ist ein Geschenk,

das wir miteinander teilen sollten.

 

          Sergio Bambaren

 

Die Illusion der Beständigkeit ist es, die uns an Gefühlen, Erfahrungen und Menschen festhalten lässt, als wären sie uns eigen. Wir kämpfen, um die Welt festzuhalten, und doch vergehen die Tage wir eine Luftspiegelung, wie ein Traum.

„Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung,

und sie gedeiht mit der Freude am Leben.“

Thomas von Aquin (1225-74)

Mögen sich viele Menschen auf den Weg machen sich selbst zu begegnen, mögen sie in ihrem Leben die Gegenwart, die Kraft und das Licht ihrer Seele entdecken.

Mögen sie erkennen, dass sie niemals alleine sind, dass ihre Seelen sich durch den Glanz und ihre Zugehörigkeit aufs innigste mit dem Rhythmus des Weltalls verbindet.

Mögen sie ihre Individualität und Verschiedenheit achten.

Mögen sie erkennen, dass die Gestalt ihrer Seele einzigartig ist, dass ihnen hier ein besonderes Schicksal beschieden ist, dass sich hinter der Fassade ihres Lebens etwas Schönes, Gutes und Ewiges ereignet.

Mögen sie lernen, ihr Selbst mit der gleichen Freude, dem gleichen Stolz und der gleichen Wonne zu betrachten, mit der Gott sie in jedem Augenblick gewahrt.


           (irischer Segen)

Wo kämen wir hin,

wenn alle sagten,

wo kämen wir hin,

und keiner ginge,

um zu sehen,

wohin wir kämen,

wenn wir gingen?

 

         (Kurt Marti)

Ein Gefühl ist wie ein Kind, das in uns lebt und weint und lacht,

Hunger hat und bemerkt werden will.

Wer zu seinem Gefühl zu oft sagt: Sei still, ich habe jetzt keine Zeit für dich- dessen inneres Kind sitzt eines Tages in einer vergessenen Ecke und trauert, wird krank und verkümmert.

 

Mit den Gefühlen soll man umgehen wie man mit einem Kind umgeht.

Man sieht ihm freundlich zu und aufmerksam.

Man hört, was es klagt, man leidet mit ihm, wenn es leidet.

Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns, und keine andere Kraft in uns bringt so Lebendiges hervor.

 

Ein Kind hat auch Wünsche, berechtigte, gute, schöne, die nicht zu erfüllen sind. Dann nehmen wir es auf den Arm und sind mit ihm traurig.

 

Aber wir schicken es nicht weg. Ein Kind kann verstehen, dass es nicht alles haben kann.

Aber lieben muß man es, ihm Mut geben und Fröhlichkeit, und Raum, seine Kräfte zu regen.

 

                Jörg Zink

 

Das Leben liegt weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft,
sondern allein in der Gegenwart.

       Kamada Issó

 

Als einen umfassenden Spiegel der Ewigkeit, begreife ich dich.

Ich sehe in deinem Auge mein eigenes Bild...und sage mir: nun habe ich endlich mich gefunden.

In deinem Augenpaar fand ich einen hellen Weg.

Mein Bild ruft mir zu aus deinem Aug, dass ich du bin, du ich, für immer vereint.

                Rumi